
Wusstest du, dass das Rebhuhn seinen Namen dem für ihn typischen Alarmruf verdankt? Sobald Gefahr droht, flattert es in die Luft und lässt seinen markanten „reb-reb-reb“-Ruf ertönen. Es fliegt allerdings nur, wenn es auch wirklich muss. Viel lieber bewegt es sich am Boden auf der Suche nach Samen, Kräutern oder kleinen Insekten.
Dass man den kugeligen Bewohner unserer Feld- und Ackerlandschaften nur so selten zu Gesicht bekommt, liegt nicht allein an seinem gut getarnten Gefieder. Die Rebhuhnbestände gehen europaweit seit den 1980er-Jahren zurück. Hauptursachen sind intensive Landwirtschaft, Verlust von Bruthabitaten sowie der Rückgang der Insekten- und Pflanzenvielfalt.
Da das Rebhuhn stark gefährdet ist, eignet es sich ideal, um Kinder und Jugendliche für den Schutz unserer Kulturlandschaft zu sensibilisieren. Themen wie Insektenvielfalt, nachhaltige Landwirtschaft oder Lebensraumverlust lassen sich anschaulich am Beispiel des Rebhuhns vermitteln. Die NAJU bietet Mitmachaktionen und Materialien an, etwa den Insektenrucksack, um die Nahrung des Rebhuhns zu erforschen: www.NAJU.de/insektenrucksack.
Die folgenden Materialien und Aktionsideen zum Vogel des Jahres 2026 liefern Anregungen, wie Kinder und Jugendliche ihr Wissen zum Rebhuhn vertiefen und sich für den Erhalt seiner Lebensräume einsetzen können. Viel Spaß dabei!
© Bildnachweis für Foto im Header: Herrmann Hirsch
