Wichtiges Mandat für die Jugend

Zukunftskommission Landwirtschaft legt Abschlussbericht vor

Foto: no_one_cares/Unsplash
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Die Zukunftskommission Landwirtschaft wurde am 8. Juli 2020 von der Bundesregierung einberufen.  Ihr Auftrag war es, „Empfehlungen und Vorschläge zu erarbeiten, um eine nachhaltige, das heißt ökologisch und ökonomisch tragfähige sowie sozial verträgliche Landwirtschaft in Deutschland auch in Zukunft zu ermöglichen“. Die Zukunftskommission hat am 29. Juni 2021 einstimmig einen Abschlussbericht beschlossen und diesen am 6. Juli an Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht.

 

Die Kommission setzte sich aus 31 Vertreter*innen unterschiedlichster Lager zusammen, darunter Wissenschaft, Landwirtschaft und natürlich Umwelt- und Naturschutzverbände. Es gab zwei Jugendvertretungen in der Kommission: Der BDL (Bund der deutschen Landjugend) vertrat die Stimmen der Junglandwirt*innen, Myriam Rapior von der BUNDjugend vertrat die Jugendumweltverbände. Wir unterstützten sie und die BUNDjugend bei diesem wichtigen Mandat!

 

Foto: Chantal Garnier/Unsplash
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„Alle Umweltschäden, die wir heute verursachen, gehen zu Lasten dieser und kommender Generationen. Es ist inakzeptabel, dass meiner Generation eine rasant schwindende Biodiversität, unüberschaubare Folgen der Klimakrise und skandalöse Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft übergeben werden.

Sowohl wir, als auch die Menschen in anderen Ländern, haben ein Anrecht auf eine zukunftsfähige Landwirtschaft! In der Kommission möchte ich meine Stimme für die Jugendumweltbewegung einsetzen, die ein gutes Leben für alle einfordert.“

Myriam Rapior, BUNDjugend

 

 

 

Foto: Thomas Gamstaetter/Unsplash
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Am 16. März 2021 traf sich die Zukunftskommission Landwirtschaft mit Angela Merkel, um die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU zu besprechen. Am darauffolgenden Tag fand dann die Sonder-Agrarminister*innen-Konferenz statt. Aus diesen Gründen versammelten sich verschiedene Jugendorganisationen - unter anderem die NAJU, BUNDjugend und Greenpeace Jugend vor dem Kanzleramt, um ihre Forderungen in einem Offenen Brief an Angela Merkel, Julia Klöckner und die Agrarminister*innen der Bundesländer zu überreichen.

 

Zusammen mit anderen Jugendverbändern forderten wir eine Verbesserung der Agrarpolitik und die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU. Es muss einen Systemwechsel in der deutschen Landwirtschaftspolitik eingeleitet werden, damit das Höfesterben gestoppt, die Artenvielfalt geschützt und die Landwirtschaft Klima- und tierfreundlicher gestaltet werden kann.

 

Darüber hinaus unterstützten wir die von BUNDjugend und Bund der deutschen Landjugend (BdL) erstellte Zukunftsvision Landwirtschaft. Sie ist ein Beispiel für die gesamte Agrarpolitik, wie auch scheinbar gegensätzlich eingestellte Organisationen Kompromisse finden können, in denen sie sich wiederfinden.

© Bildnachweis für Foto im Header: Ricardo Gomez Angel / Unsplash

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