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Berlin - Mit vereinten Kräften war es schließlich geschafft - in Berlin-Mitte steht nun ein neuer Baum. Die junge Linde schließt eine Lücke in einer bereits bestehenden Allee in der Hannoverschen Straße. Gepflanzt wurde sie von über zwanzig Jugendlichen der Naturschutzjugend (NAJU), Karl-Heinz Plum, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU, und Anja Bäthge, Bundesjugendsprecherin der NAJU.
Die Baumpflanzung stellte den symbolischen Schlusspunkt der Kampagne „Wildes Land Deutschland“ dar. Alle anwesenden Jugendlichen waren TeilnehmerInnen der Kampagne, die im vergangenen Jahr zahlreiche Aktionen zum Schutz von Fledermäusen, alten Bäumen und Alleen auf die Beine stellten. „Insgesamt gab es fast 500 spannende Aktionen“, berichtete NAJU-Bundesjugendsprecherin Anja Bäthge. „Durchschnittlich gesehen gab es also mehr als eine gute Tat pro Tag für die Natur in Deutschland“.
Am aktivsten war die NAJU-Gruppe aus Frankenberg in Hessen, die beachtliche 147 Aktionen plante und umsetzte. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen die Gruppe „Eisvögel“ der NAJU Hamburg und die NAJU Wesel aus Nordrhein-Westfalen. Insgesamt hatten Gruppen aus dreizehn Bundesländern an der Kampagne teilgenommen.
Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, zeigte sich begeistert von dem Engagement der jungen Aktiven, die sich auch bei Schnee und Regen für die Natur vor ihrer Haustür stark machten. Über 150 Jugendliche registrierten sich im Internet und packten vor Ort mit an. „Mit ihrem Engagement haben die Jugendlichen einen wichtigen Beitrag für den Naturschutz geleistet“, freute sich die Parlamentarische Staatssekretärin. „Ihr Einsatz für den Naturschutz in ihrer Freizeit verdient Anerkennung. Er ist ein beispielhaftes Vorbild für gelebtes bürgerschaftliches Engagement.“
Die gepflanzte Linde ist jedoch nicht nur ein Symbol für den ehrenamtlichen Einsatz der Jugendlichen. Sie ist zeitgleich auch ein Geschenk an den Naturschutzbund NABU, den Erwachsenenverband der NAJU. Dieser feiert im Jahr 2010 sein 111-jähriges Bestehen. Und es wird nicht bei der einen Linde bleiben, insgesamt umfasst das Geburtstagsgeschenk 111 Alleenbäume. Die restlichen 110 werden ab Oktober 2010 in Potsdam ihren positiven Einfluss auf das Stadtklima geltend machen.
Die Mehrzahl der Bäume dafür werden vom BdB gestiftet. Zusätzlich werden die Alleepflanzungen der NAJU von der Alleen-Fan-Kampagne des Bundesumweltministeriums, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. und der Alleenschutzgemeinschaft e.V. unterstützt.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Stefanie Gendera, Telefon: 030/ 284 984 1922, Telefax: 030/284 984 2900, Email: Stefanie.Gendera@naju.de
Weitere Fotos von der Aktion gibt es auf flickr bzw. hier:
Dienstag, 14. September 2010 von 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Naturschutzzentrum Ökowerk e.V./ Teufelsseechaussee 22-24/14193 Berlin
Wir laden Sie herzlich zur Bundespreisverleihung des Kinderwettbewerbs “Erlebter Frühling“ in das Naturschutzzentrum Ökowerk ein. An diesem Tag werden die Forschungsarbeiten der Erstplatzierten mit einem Preis und einem Erlebnistag im Grunewald honoriert. Die Preise übergibt Christoph Biemann, Moderator der „Sendung mit der Maus“ und Schirmherr unseres Kinderwettbewerbs.
Über 72 Prozent aller Lebensräume, 35 Prozent der einheimischen Tierarten und 26 Prozent der Pflanzenarten sind in Deutschland in ihrem Bestand gefährdet. Das geht aus der Roten Liste 2009 der Internationalen Union for Conservation of Nature (IUCN) hervor. Die UNO hat sich das Jahr 2010 als Ziel gesetzt, um den dramatischen Verlust der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren zu stoppen.
Wie aber können wir Kindern die Bedeutung von Artenvielfalt vermitteln? Und wie motivieren wir sie sich für ihren Schutz einzusetzen? Ganz einfach! Man fordert sie auf raus in die Natur zu gehen und die Vielfalt an Tieren und Pflanzen zu suchen. Hunderte von Kindern folgten dem Aufruf der Naturschutzjugend (NAJU) und nahmen am bundesweiten Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ teil. Sie entdeckten und erforschten die Pflanzen und Tieren vor ihrer Haustür und engagierten sich für ihren Schutz. Die über 130 Wettbewerbsbeiträge zu 47 unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten zeigen eindrücklich, dass Kinder einen großen Forscherdrang haben und sich für ihre Umwelt und ihren Erhalt einsetzen möchten.
Eine Auswahl an Wettbewerbseinsendungen werden wir am 14. September im Naturschutzzentrum Ökowerk präsentieren.
Über Ihr Kommen freuen wir uns sehr!
Programm:
| 10:00 | Begrüßung der Gäste am S-Bahnhof Grunewald | |
| 10:15-11:15 | Wald-Erlebnisrally | |
| 11:15-11:30 | Verschnaufpause | |
| 11:30-12:30 | Bühnenprogramm und Verleihung der Preise durch Christoph Biemann von der „Sendung mit der Maus“ im Naturschutzzentrum Ökowerk e.V. | |
| 12:30-13:00 | Mittagspause | |
| 13:-14:00 | Kieken, Keschern, und Co: Entdeckertour durch das Ökowerk |
In der Zeit von 12:30 bis 13:00 Uhr stehe ich Ihnen gern für Fragen zur Verfügung.
Bitte mailen Sie eine Teilnahmebestätigung bis zum 10.9.2010 per Fax an: 030 284 984 2900 oder per Mail an: meike.lechler@naju.de
Rückfragen: Meike Lechler, Leiterin Kinderbereich; Tel: 030 284 984 1923; Email: meike.lechler@naju.de
Berlin. Die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU e.V. lädt am Freitag, dem 27. August 2010, zu einer Baumpflanzung an der Hannoverschen Straße (Ecke Hessische Straße) in Berlin-Mitte ein. In Anwesenheit und mit Hilfe der parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, Katherina Reiche, wird dort um 11:00 Uhr eine Linde gepflanzt. Über zwanzig ehrenamtliche Jugendliche aus ganz Deutschland werden bei der Pflanzung dabei sein. Sie stehen stellvertretend für die über 150 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr knapp 500 Aktionen zum Schutz von Fledermäusen, Alleen und der heimischen Natur durchgeführt haben.
Die Baumpflanzung findet im Rahmen der Abschlussveranstaltung von „Wildes Land Deutschland“, der bundesweiten Kampagne der NAJU für Jugendliche, statt. Im Anschluss an die Baumpflanzung wird eine Besichtigung der Bundesgeschäftsstelle der NAJU und des NABU angeboten, sowie die Preisverleihung der besten Gruppen der Kampagne durchgeführt.
Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) wird der Baumpflanzung beiwohnen und den Jugendlichen eine Baumspende überreichen. Diese Bäume werden im Oktober in Potsdam, gegenüber dem Neuen Palais, mit den Jugendlichen und vielen weiteren Akteuren als krönender Abschluss der Kampagne und als Geschenk zum 111. Geburtstag des NABU, in die Erde gebracht.
Wir freuen uns Sie am 27. August um 11:00 Uhr in der Hannoverschen Straße begrüßen zu dürfen. Sollten Sie nicht persönlich anwesend sein können, schicken wir Ihnen gerne direkt im Anschluss an die Aktion eine Pressemappe zu. Für Rückfragen jeglicher Art stehen wir gerne zur Verfügung.
Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 25.August 2010, per Mail an Stefanie.Gendera@naju.de oder Fax an 0302849842900
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Stefanie Gendera, Telefon: 030/284 984 19 25, Telefax: 030/284 984 2900, Mobil: 0170/7750348, Email: Stefanie.Gendera@naju.de
Mehr Informationen zur Kampagne finden sie unter www.wild-will-dich.de und alles rund um die NAJU unter www.naju.de.
3. Platz in der Kategorie "Kindergruppe mit künstlerischem Ansatz"
09.07.10 - Die Naturschutzjugend (NAJU) rief zum Frühlingsbeginn im März bundesweit Forscher und Forscherinnen auf, nach den ersten Frühlingsboten zu suchen - Hunderte Kinder zwischen drei und dreizehn Jahren folgten dem Aufruf.
Die besten Einsendungen aus neun verschiedenen Bundesländern hat die Jury nun mit einem Preis belohnt. Zwei Beiträge erhalten einen Sonderpreis. In diesem Jahr hatten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Qual der Wahl: sie konnten sich zum ersten Mal ihren Frühlingsboten frei aussuchen. „Wichtig war uns aber, dass sich die Kinder mit der Gefährdung ihrer Tier- oder Pflanzenart auseinandersetzen und sich überlegen, wie sie helfen können sie zu schützen“ so Marlon Hassel, Bundesvorsitzender der NAJU. Gesagt, getan. Die sechsjährige Anna und der zehnjährige David aus Niedersachsen hängten im Infokasten des Dorfes Informationsmaterial zu ihrem Frühlingsboten, der Waldohreule, auf und gestalteten ihren Garten „eulenfreundlicher“, in dem sie eine Sitzwarte und Nisthilfen bauten sowie Laub- und Strohhaufen anlegten. Für ihren Einsatz belohnt die Jury sie mit dem ersten Platz. Auch die Kinder der zweiten Klasse der Mittelschule „Am Schacht“ räumen den ersten Platz ab. Die Arbeit zeichnet sich besonders durch ihren pädagogischen Ansatz „Von Kindern für Kinder“ aus. So erarbeiteten ältere Schüler und Schülerinnen für die jüngeren Kinder Lernstationen und begleiteten ihren Lernprozess. Zu den Erstplatzierten gehören in der Kategorie „Finde und Forsche“ außerdem die Astrid-Lindgren-Schule aus Niedersachsen, die NABU Kindergruppe Eden aus Brandenburg, die Kindergruppe aus Hessen und die KITA Kinderland aus Brandenburg. Über eine Kamera in der Kategorie „Finde und Filme“ dürfen sich Lysann aus Sachsen, Christoph aus Niedersachsen, Kilian und Elena aus Bayern, die KITA Finkenhäuschen aus Brandenburg und die NAJU Gruppe aus Rostock freuen. Die Sonderpreise gehen an Philipp und Johannes aus Hessen sowie an die Grundschule Destedt aus Niedersachsen.
Die Preise werden allen Erstplatzierten bei der Bundespreisverleihung am 14. September im Ökowerk in Berlin übergeben. Aber auch alle anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen können sich über eine Urkunde und einen Trostpreis freuen.
Die Namen aller Preisträger und Preisträgerinnen stehen auf der Internetseite www.naju.de.
Für Rückfragen: Meike Lechler Telefon: 030/ 284 984 19 23, Telefax: 030/284 984 2900, Email: meike.lechler@nabu.de.
Bild: NAJU / S. Gendera
Der Countdown läuft: noch zehn Tage können kleine Forscher und Forscherinnen bis dreizehn Jahren am Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ teilnehmen und ihren Wettbewerbsbeitrag an die Naturschutzjugend (NAJU) schicken.
Mitmachen ist ganz einfach: „Erforscht die Tiere und Pflanzen vor euer Haustür und schickt uns eure Ergebnisse“ sagt Marlon Hassel, Bundesvorstandsmitglied der NAJU. Bei ihrer Entdeckungsreise durch die Natur sind die Kinder aufgerufen, Fragen auf den Grund zu gehen wie „Was ist das Besondere an meiner entdeckten Art?“, „Ist sie gefährdet und warum?“ und „Warum ist meine Pflanzen oder mein Tier wichtig für mich und andere Lebewesen?“ Auch über Fotos von Tieren und Pflanzen freut sich die NAJU.
Die besten Wettbewerbsbeiträge würdigt die NAJU mit Preisen im Wert von über 2500 Euro. Die Preisverleihung findet im September in Berlin statt. Schirmherr des Wettbewerbs ist Christoph Biemann von der „Sendung mit der Maus“.
Der „Erlebte Frühling“ ist das Markenzeichen der Naturschutzjugend und zugleich der älteste Naturschutzwettbewerb für Kinder in Deutschland. Seit 1984 nehmen jedes Jahr Hunderte kleiner Naturforscher mit phantasievollen Beiträgen an dem Wettbewerb teil und lernen so Pflanzen und Tiere in ihrer direkten Umgebung kennen.
Zu dem Wettbewerb hat die NAJU pädagogische Begleitmaterialien erarbeitet. Dazu gehören fünf Entdecker-Postkarten, ein Poster und eine DVD mit spannenden Informationen, Forscher- und Aktionsideen zu über 70 Frühlingsboten und ihren Lebensräumen.
Die Materialien können gegen eine Gebühr von fünf Euro bei der NAJU, Telefon: 030 284 984 1900 oder per Mail naju@naju.de bestellt werden.
Wettbewerbsbeiträge können noch bis zum 27. Juni 2010 an die NAJU, Stichwort: Erlebter Frühling, Charitéstr. 3, 10117 Berlin oder per Mail an meike.lechler@nabu.de geschickt werden.
Unterstützt wird der „Erlebte Frühling 2010“ von der WALA Heilmittel GmbH.
Für Rückfragen: Meike Lechler, Telefon: 030/ 284 984 19 23, Telefax: 030/284 984 2900, Email: meike.lechler@nabu.de.
Wäre die Vogelwelt nicht um einiges reicher, wenn es einen Schokobri gäbe, der Schokoladen-Eier legt oder einen Schmutzikus, dessen Gefieder sich bei besonders sauberer Luft leuchtend gelb, bei verschmutzter Luft jedoch knallrot verfärbt?
Die NAJU lädt alle Kinder bis 13 Jahren dazu ein, einen schrägen Vogel zu erfinden, ihn zu malen oder zu basteln und ihm einen verrückten Namen zu geben.
Die zehn Erfinder und Erfinderinnen des schrägsten Vogel gewinnen ein Naturforscher- oder Pfadfinder Set von JAKO-O. Alle Vögel werden auf einer Freak-Vogel-Galerie auf www.naju.de und www.najuversum.de präsentiert.
Die schrägen Vögel können bis zum 31. Mai 2010 per Mail an meike.lechler@nabu.de oder per Post an NAJU, Kinderbereich, Charitéstraße 3, 10117 Berlin geschickt werden.
Die „Stunde der Gartenvögel“ ist eine bundesweite Aktion des Naturschutzbund (NABU). Große und kleine VogelfreundInnen quer durch die Republik werden aufgerufen, am ersten Wochenende im Mai die Vögel in ihrem Garten oder im örtlichen Park zu beobachten, zu zählen und dem NABU/LBV zu melden. Ziel ist es, ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu erhalten.
Die Aktion wird von einem breiten Angebot an vogelkundlichen Führungen für Kinder und Erwachsene begleitet. Auf www.naju.de können zudem kostenlose Materialien für Kinder wie Ausmalvorlagen, ein Gartenkrimi und ein Vogel-Spiel heruntergeladen werden.
Für Rückfragen: Meike Lechler, Telefon: 030/ 284 984 19 23, Telefax: 030/284 984 2900, Email: Meike.Lechler@NAJU.de
Pressemitteilung vom 15.02.2010 Berlin. Der Jugend gehört die Zukunft. Diese Binsenweisheit trifft nicht nur auf unsere Gesellschaft zu, sondern zweifellos auch auf die großen Umweltverbände. Allerdings müssen sich diese im Wettbewerb mit Schule, Ausbildung und vielfältigen Freizeitangeboten behaupten und um ihren Verbandsnachwuchs werben.
Um die eigenen Strukturen zu stärken haben deshalb die Naturschutzjugend (NAJU) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. erstmals die Situation ihrer innerverbandlichen Kinder- und Jugendgruppenarbeit mittels einer empirischen Untersuchung untersucht. Das Ergebnis liegt nun in einer druckfrischen Studie vor, die auch in anderen Verbänden auf großes Interesse stoßen dürfte.
Die AutorInnen der 224 Seiten umfassenden kritischen Betrachtung zeigen Defizite und Stärken der Kinder- und Jugendgruppenarbeit auf und liefern Ideen, wie der Nachwuchsbereich des Verbandes weiterentwickelt werden kann. Die Studie basiert auf zahlreichen persönlichen Interviews mit Ehrenamtlichen vor Ort sowie auf einer bundesweiten Fragebogen-Erhebung unter Einbeziehung von mehr als 700 BetreuerInnen von Kinder- und Jugendgruppen sowie 1.200 NABU-Ortsgruppen.
„Der Wert der wissenschaftlichen Arbeit ist nicht nur für unseren Verband immens, sondern auch für andere Organisationen interessant“, betont der NAJU-Bundesjugendsprecher Johannes Stahr. Durch die Studie werde klar, dass sich die verbandliche Jugendgruppenarbeit verändern müsse. Denn durch die zunehmende Verbreitung der Ganztagsschulen und die vielfältigen außerschulischen Angebote hätten sich in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen für die Verbandsarbeit stark verändert.
„Wir als Jugendumweltverband müssen darauf reagieren und unsere Angebote anpassen. Die nun vorliegende Studie hilft uns dabei, denn viele so genannte `Best-Practice-Beispiele´ aus NAJU- und NABU-Kindergruppen zeigen, dass es gelingen kann, auch in heutiger Zeit Kinder für den Umwelt- und Naturschutz zu gewinnen“, so Stahr.
Die Studie, die durch das Bundesumweltamt (UBA) aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wurde, ist ab sofort für 18 Euro im NAJU-Shop (http://naju.de/shop/index.php) erhältlich. Sie steht zudem unter www.naju.de zum Download bereit.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Stefanie Wolf, Telefon: 030/284 984 1921, Email: stefanie.wolf@naju.de
Berlin. In wenigen Wochen werden sich die Schneeglöckchen als erste Frühlingsboten ihren Weg durch die dünner werdende Schneedecke bahnen – auch wenn es draußen noch gar nicht frühlingshaft aussieht. Kurz danach folgen die Haselkätzchen und Krokusse. Wenn die Natur erwacht, werden auch die ersten Kinder ausschwärmen, um den Frühling zu erleben, zu beobachten und zu beschreiben.
Die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU will die kleinen Forscher unterstützen und ruft gemeinsam mit ihrem Schirmherrn Christoph Biemann zum 25. Mal Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren dazu auf, am Kinderwettbewerb „Erlebter Frühling“ teilzunehmen.
In der Wettbewerbskategorie „Finde & Forsche“ sind Einzelteilnehmer, Kindergartengruppen, Schulklassen und Naturschutzjugendgruppen dazu eingeladen, sich auf die Suche nach den ersten Tier- oder Pflanzenarten zu machen, die nach dem Winter wieder „zum Leben erwachen“. Wo haben die Kinder ihren Frühlingsboten entdeckt? Was ist das Besondere an ihm? Ist der Frühlingsbote das Schneeglöckchen, das von Spaziergängern gerne gepflückt wird?! Welchen Gefahren muss der Frühlingsbote trotzen und wie können die Kinder helfen, ihn zu schützen?
Die kleinen Naturforscher können ihre Ergebnisse, Beobachtungen und Erlebnisse in vielfältiger Weise, etwa in einer Geschichte, in einem Forschertagebuch, in einem gebastelten oder multimedialen Beitrag festhalten und an die NAJU schicken.
In der Wettbewerbskategorie „Finde & Filme“ lädt die NAJU als Jubiläumsaktion die Kinder dazu ein, Fotos und Kurzfilme von ihren Lieblingsboten zu machen.
Die besten Einsendungen werden auf der Internetseite www.najuversum.de und bei der Siegerehrung in Berlin präsentiert.
Einsendeschluss aller Wettbewerbsbeiträge ist der 21. Juni 2010.
Als Sachpreise im Wert von über 2.500 Euro winken unter anderem Forscherausrüstungen, Video- und Digitalkameras.
Der „Erlebte Frühling“ ist das Markenzeichen der Naturschutzjugend und zugleich der älteste Naturschutzwettbewerb für Kinder in Deutschland. Seit 1984 nehmen jedes Jahr Hunderte kleiner Naturforscher mit phantasievollen Beiträgen an dem Wettbewerb teil und lernen so Pflanzen und Tiere vor ihrer eigenen Haustür kennen.
Zu dem Wettbewerb hat die NAJU pädagogische Begleitmaterialien erarbeitet. Diese umfassen fünf Entdecker-Postkarten, ein Poster und eine DVD mit spannenden Informationen, Forscher- und Aktionsideen zu über 70 Frühlingsboten und ihren Lebensräumen.
Die Materialien können gegen eine Gebühr von fünf Euro bei der NAJU, Charitéstr. 3, 10117 Berlin, Tel: 030 284 984 1900, Email: naju@naju.de bestellt werden.
Unterstützt wird der „Erlebte Frühling 2010“ von der WALA Heilmittel GmbH.
Für Rückfragen: Meike Lechler, Telefon: 030/284 984 1923, Email: meike.lechler@nabu.de
Fotos und Illustrationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.naju.de oder in hoher Qualität hier zum Download:
NAJU-Aktive im Hamburger Gählerpark
Pressemitteilung vom 25.01.2010
Hamburg. „Die Bäume im Altonaer Gählerpark dürfen nicht einer falschen Energiepolitik geopfert werden.“ Mit diesen Worten begrüßte der Bundesjugendsprecher der Naturschutzjugend (NAJU) im NABU, Johannes Stahr, die rund 40 Jugendlichen, die sich am Wochenende in Hamburg zu einem Treffen des Bundesjugendbeirats der NAJU eingefunden haben.
Gemeinsam machte sich der Nachwuchs des Naturschutzbundes (NABU) auf den Weg zum Gählerpark, um dort seine Solidarität mit den Baumbesetzern zu bekunden. Die Bäume sollen bekanntlich für eine Fernwärmetrasse für das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Moorburg gefällt werden.
„Riesige, zentrale Kohlekraftwerke sind nicht mehr zeitgemäß. Sie blockieren die Weiterentwicklung des Strom- und Wärmemarktes und produzieren für die nächsten Jahrzehnte massenhaft schädliche Klimagase“, so Stahr.
„Angesichts des Scheiterns der internationalen Klimaverhandlungen in Kopenhagen muss zumindest auf regionaler Ebene auf Erneuerbare Energien und Wärmequellen sowie auf ein bedarfsgerechtes und flexibles, dezentrales Netzwerk aus verschiedenen Energiequellen gesetzt werden", fordert auch Felix Kopka. Der Hamburger ist ebenfalls Bundesjugendsprecher der NAJU und dort zuständig für Umweltpolitik.
In der Naturschutzjugend engagieren sich bereits seit 27 Jahren junge Menschen für den Natur- und Umweltschutz. Auf dem Treffen in Hamburg wird unter anderem über eine Neuausrichtung der NAJU diskutiert. Die Verkürzung der Ausbildungszeiten und die hohe Komplexität der Umweltthemen machten das Engagement im Natur- und Umweltschutz zu einer immer größeren Herausforderung, der sich die Naturschutzjugend stellen wolle. Weitere Infos: www.naju.de.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Dietmar Pühler, Telefon: 0178/9700224, Email: dietmar.puehler@naju.de
Fehmarn/Berlin. Die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU trainiert für den Klimagipfel in Kopenhagen. Unter dem Motto "Stop Fear Start Action" treffen sich vom 6. bis 13. Dezember rund 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus neun osteuropäischen Staaten und Deutschland auf der Insel Fehmarn, um sich mit Fragen des Klimawandels zu beschäftigen.
Auf Fehmarn werden internationale Referenten grundlegendes Wissen über den Klimawandel vermitteln sowie den jungen Menschen Handwerkszeug für die Kampagnenarbeit und die Stärkung ihrer Argumentationsfähigkeit an die Hand geben.
„Wir wollen die Jugendlichen befähigen, selbst aktiv gegen den Klimawandel zu werden“, beschreibt die NAJU-Koordinatorin Caren Herbstritt das Ziel des Trainingcamps. Während das Augenmerk der Medien auf den Aktivitäten in Kopenhagen liege, biete das "Stop Fear Start Action"-Trainingcamp die Chance, konkrete Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten gegen den Klimawandel zu erlernen. Damit könnten die engagierten jungen Leute nach dem Klimagipfel auch in ihrem Heimatland aktiv werden, so die Referentin für Internationales bei der Naturschutzjugend.
Doch zuvor werden die Camp-Teilnehmer am 12. Dezember zum „Global day of action“ nach Kopenhagen reisen und sich dort phantasievoll für ein ambitioniertes Klimaschutzfolgeabkommen einsetzen. „Wir wollen den Politikern klarmachen, dass verbindliche Klimaziele gerade für uns junge Menschen elementar sind. Denn wir und unsere Kinder werden die Folgen heutiger Entscheidungen zu tragen haben. Das ist eine Frage der Generationengerechtigkeit“, unterstreicht auch Petra Kugel vom Bundesvorstand der NAJU die Wichtigkeit des Klimacamps auf der Ostseeinsel.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Caren Herbstritt, Telefon: 030/284 984 1924, mobil 0179-97 74 110, Email: caren.herbstritt@nabu.de
Berlin. Die Naturschutzjugend (NAJU) hat sich am Wochenende auf ihrer Bundesdelegiertenversammlung in Bad Homburg gegen die Zerschlagung des Bundesumweltministeriums (BMU) ausgesprochen. Die Jugendorganisation des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) fordert, dass das Ressort Energiepolitik, insbesondere die Aufsicht über die Atomkraftwerke, beim BMU verbleibt und nicht auf andere Ministerien übertragen wird.
Die rund vierzig Delegierten der NAJU-Landesverbände verabschiedeten eine Resolution, mit der sie unterstrichen, dass die ökonomische und ökologische Zukunft Deutschlands eng mit einem baldigen Ausstieg aus der Atomenergie verbunden ist. Die Naturschutzjugend, die sich für eine Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien einsetzt, fordert von den künftigen Regierungsparteien CDU/CSU und FDP, in ihrer Koalitionsvereinbarung auf die Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu verzichten.
Aufgrund der ungeklärten Endlagerfrage für Atomabfälle würde die Entscheidung für längere Restlaufzeiten gerade die jüngere Generation mit einer nicht akzeptablen Zukunftshypothek belasten.
Um den eingeschlagen Weg in der Klima- und Energiepolitik auch künftig kritisch begleiten zu können, fordert die NAJU von der neuen Bundesregierung, das Jugendkomitee des Jugendbündnisses Zukunftsenergien im Bundesumweltministerium aufrecht zu erhalten.
Die Delegiertenversammlung der NAJU wählte am Wochenende auch einen neuen Bundesvorstand. Das siebenköpfige Gremium wird nun von Johannes Stahr aus Freiburg angeführt. Der Diplom-Forstwirt erhält als Bundesjugendsprecher gleichzeitig einen Sitz im Präsidium des NABU. Als weitere Bundesjugendsprecher wurden Anja Bäthge aus Halle und Felix Kopka aus Hamburg gewählt. Gleichzeitig verlieh die Versammlung den NAJU-Aktivenpreis an den Landesverband Sachsen.
Die Naturschutzjugend ist mit rund 75.000 Mitgliedern im Alter von 6 bis 27 Jahren einer der größten Jugendumweltverbände in Deutschland. Sie bietet Kindern und Jugendlichen bundesweit ein breit gefächertes Angebot von Umwelt- und Naturschutzaktivitäten. Neben der Umweltbildung liegen die Schwerpunkte der NAJU auf Nachhaltigkeitsthemen, der Energie- und Klimaschutzpolitik.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Dietmar Pühler, Telefon: 030/ 284 984 19 01, Telefax: 030/284 984 2900, Email: dietmar.puehler@naju.de
Berlin. Die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU ruft alle jungen Wahlberechtigten dazu auf, am kommenden Sonntag bei der Bundestagswahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Gerade diese Wahl ist eine Richtungsentscheidung für unsere Zukunft“, betont der NAJU-Bundesvorsitzende Felix Kopka. Jungen Menschen könne es beispielsweise nicht egal sein, wie die Energiepolitik für die nächsten Jahrzehnte aussehen wird. So drohe die Gefahr, dass die Bemühungen für eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik durch eine schwarz-gelbe Regierung zunichte gemacht würden. Diese Koalition stünde für ein „Weiter so“ und die Interessenvertretung der Großkonzerne, die mit abgeschriebenen Atom- und geplanten Kohlekraftwerken verhinderten, dass erneuerbare Energien einen ernst zu nehmenden Anteil an unserer Energiegewinnung bekommen.
„Junge Leute machen sich ernsthaft Sorgen um ihre Zukunft. Die falschen Weichenstellungen etwa in der Energiepolitik müssen gerade die jungen Generationen ausbaden“, ergänzt der NAJU-Bundesgeschäftsführer Dietmar Pühler. Deshalb sei es wichtig, dass die Jung- und Erstwähler in erster Linie auf die Zukunftsfähigkeit der Parteiprogramme achteten.
Die Wahlforderungen der NAJU und anderer Jugendverbände können im Internet unter www.naju.de herunter geladen werden.
Für die Presse: Für Rückfragen steht Ihnen unser Bundesgeschäftsführer Dietmar Pühler, Tel. 0178 / 9700224 zur Verfügung.
Aus einer Vielzahl an Einsendungen würdigt die sechsköpfige Jury die Wettbewerbsbeiträge von 13 Teilnehmern mit einem Preis. Zu den diesjährigen Preisträgern gehören zwei Kindergärten, drei Grundschulen, ein SOS Kinderdorf, zwei NAJU/NABU Kindergruppen sowie drei einzelnen Kinder. Der Beitrag einer Kinder-Yoga Gruppe wurde mit einem Sonderpreis gewürdigt.
Zum Frühlingsbeginn hatte die Naturschutzjugend (NAJU) Forscher und Forscherinnen bis 13 Jahren dazu eingeladen, sich auf die Suche nach den vier Frühlingsboten, dem Löwenzahn, dem Großen Abendsegler, dem Eulenfalter und der Rauchschwalbe zu machen und herauszufinden, wie sie Energie nutzen.
Von Fledermausspielen, über Theaterstücke bis hin zu aufwändigen Bastelarbeiten – die Vielfalt der Einsendungen zeigte, mit wie viel Einfallsreichtum und Kreativität die Kinder den vier Frühlingsboten und dem Thema Energie nachgingen.
„Wir haben viele tolle Wettbewerbsbeiträge erhalten. Die Jury hat es sich mit der Suche nach den besten Beiträgen nicht leicht gemacht.“, so Ralf Nentwich, Bundesvorsitzender der NAJU und selbst Lehrer an einer Realschule. „Die 13 Preisträger haben sich intensiv mit den vier Boten und der Frage beschäftigt, wie diese Energie nutzen. So haben die Kinder der Grundschule St. Nicolai aus Hamburg selber Löwenzahnsamen ausgesät und die Entwicklung der Pflanzen beobachtet. Sie bauten nach dem Vorbild der beschirmten Löwenzahnsamen ihre eigenen Fallschirme und bereiteten sich aus den Löwenzahnblättern einen leckeren Quark“.
Die Gewinner erhalten neben einer Urkunde prall gefüllte Forscherkisten und –rucksäcke von JAKO-O für weitere Entdeckungstouren durch die Natur, Experimentierkästen, Naturbücher und viele weitere tolle Preise. Einen kleinen Trostpreis gibt es aber auch für all diejenigen, die in diesem Jahr keinen Preis gewonnen haben.
GruppensiegerInnen
...Kindergarten
Platz 1 ► Kita Waldschlümpfe
Platz 2 ► KiGa Arche Noah
...Schulen - Einsendungen mit wissenschaftlichem Ansatz
Platz 1 ► AG Natur Basdorfer Blaumeise
Platz 2 ► SOS Kinderdorf - Hort
Platz 2 ► NABU Kindergruppe Jesteburg
...Schulen - Einsendungen mit künstlerischem Ansatz
Platz 1 ► Ev. Grundschule St. Nicolai
Platz 2 ► Mittelschule "Am Schacht"
Platz 3 ► Waldschule Buchholz
Platz 4 ► NAJU Gruppe Potsdam
EinzelsiegerInnen
...mit wissenschatlichem Ansatz
Platz 1 ► Jana Kempe aus Augustusburg
Platz 2 ► Katharina Ottenweiß aus Sevelten
...mit künstlerischem Ansatz
Platz 1 ► Maike Haas aus Gechingen
Sonderpreis
► Kinder-Yoga Gruppe aus Hünstetten-Bechtheim
Für die Presse: Für Rückfragen steht Ihnen Meike Lechler, Telefon: 030/ 284 984 19 23, Telefax: 030/284 984 2900, Email: meike.lechler@nabu.de zur Verfügung
Berlin, 20. September 2009. Mit einer spektakulären Kunstaktion in der Nähe des Reichstagsufers machten am Sonntag Nachmittag ein Dutzend NAJU-Aktive aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Gefahren der Freisetzung genetisch veränderter Pflanzen (GV-Pflanzen) aufmerksam.
„Die Ausbreitung von Pollen kann niemand stoppen, darum dürfen genetisch veränderte Pflanzen im Freiland nicht angebaut werden“, forderte Sinay Gandenberger vom NAJU-Bundesvorstand. Darauf wollte die Naturschutzjugend mit dem Steigenlassen von Luftballons hinweisen. Jeder Luftballon stand für einen Pollen einer GV-Pflanze. Das NAJU-Maskottchen „Rudi Rotbein“ scheiterte bei dem Versuch, die GV-Pollen aufzuhalten. So kontaminierten sie ganz Berlin.
Kurz vor den Bundestagswahlen wollten die Aktiven der NAJU auf die Auswirkungen der Wahlergebnisse hinweisen. „Wir bitten alle Bundesbürger bei Ihrer Wahlentscheidung zu überprüfen, ob Ihr Kandidat die mehrheitlich in der Bevölkerung vorhandene ablehnende Haltung gegenüber der Gentechnik vertritt“, sagte Claudia Mager aus Dresden. Ein Link zu einer Informationsplattform ist auf der NAJU-Webseite im Bereich Gentechnik zu finden.
„Die Risiken der Gentechnik sind für die menschliche Gesundheit und für unser Ökosystem weitgehend unerforscht. Die Nutzung von GV-Pflanzen hat meist negative Nebeneffekte wie soziale Abhängigkeit, unkontrollierte Ausbreitung und Auskreuzung sowie einen erhöhten Einsatz von Pestiziden“, erklärte Sinay Gandenberger, die sich mit ihren MitstreiterInnen am Wochenende auf einem NAJU-Seminar intensiv mit der Agrogentechnik beschäftigt hatte.
Weitere Informationen unter www.naju.de/gentechnik
Bilder von der Aktion unter www.naju.de/gentechnik/aktion
Berlin. In New York beginnt am 4. Mai 2009 die 17. UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklung (Commission on Sustainable Development – CSD). Neben Botschafterinnen und Botschaftern sowie Delegierten aus aller Welt wird auch Marlon Hassel vom Bundesvorstand der Naturschutzjugend (NAJU) teilnehmen.
Marlon Hassel (21) ist zusammen mit Florian Hübner (25) von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland einer on zwei Jugendvertretern in der deutschen Regierungsdelegation, in der sie sich vor allem für die Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzen werden. Gemeinsam mit Regierungsvertretern wollen sie zudem die politischen Entscheidungen bei den Konferenz-Schwerpunktthemen „Landwirtschaft, ländliche Entwicklung, Wüstenbildung und Afrika“ erörtern.
„Es gibt viele kritische Themen, zu denen sich die Konferenzteilnehmer in New York äußern müssen“, erklärt Marlon Hassel. So sieht er in der konventionellen Landwirtschaft mit deren Einsatz von Pestiziden und Monokulturen den mit Abstand größten Umweltverschmutzer. In Entwicklungsländern führe mangelndes Wissen über ökologische Bewirtschaftungstechniken oft zur Erosion vorher fruchtbarer Böden. „Bildung für junge Farmer im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft ist hier unabdingbar“, ergänzt er. „Sehr wichtig ist uns, bei allen Themen deutlich zu machen, dass die junge Generation von den Entscheidungen besonders betroffen ist und ihre Stimme deswegen auf der Konferenz gehört wird!" Auch Kinderarbeit, Exportsubventionen und Wissenstransfer sind Themen, die beide sowohl in der Regierungsdelegation als auch vor der UN ansprechen werden.
Unter www.jugenddelegierte.dbjr.de wird es Podcasts aus New York und ein Tagebuch geben, in dem mitdiskutiert werden kann.
Für die Presse: Für Rückfragen steht Ihnen unser Bundesgeschäftsführer Dietmar Pühler, Tel. 030 / 284 984 1901, zur Verfügung.
Die NAJU lädt zur NABU-Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai Kinder bis zwölf Jahren herzlich dazu ein, sich auf Schnüffeltour durch den Garten zu machen und einen kniffeligen Fall zu lösen.
Am zweiten Mai-Wochenende werden in ganz Deutschland Vögel gezählt. Allerdings nur von den großen Vogelfreunden. Auf die kleinen Vogelfreunde wartet eine wichtigere Aufgabe. Sie sind aufgerufen, mit Hilfe eines Detektivheftchens einen mysteriösen Fall im Garten zu lösen.
Lea entdeckt an einem Sonntagmorgen, dass das Vogelnest, in dem ein Jungvogel von seinen Eltern aufgezogen wurde, vom Baum gefallen ist. Der Jungvogel ist verschwunden und das Nest kaputt.
Hat der Wind das Nest vom Baum gerissen oder hat es der Nachbarsjunge Tom beim Klettern herunter gestoßen? Vielleicht hat der Fuchs das Nest geplündert? Ist es nicht sogar möglich, dass sich ein Bär am Stamm gekratzt hat und so das Nest zu Fall gebracht hat?
Lea macht sich auf die Suche, um den Täter zu entlarven und den Jungvogel wiederzufinden.
Die neue NAJU-Broschüre „Der verschwundene Vogel. Leas erster Fall“ schickt kleine Detektive auf Spurensuche in den Garten. Alleine oder in Gruppen lösen die Kinder verschiedene Aufträge zu Vögeln, Krabbeltieren, Pflanzen, zum Boden und zum Lebensraum Garten und lernen ihn so spielerisch und forschend näher kennen.
Junge Spürnasen, die den Fall aufklären, können die Lösung bis zum 31. Mai an die NAJU-Bundesgeschäftsstelle schicken. Aus allen richtigen Einsendungen werden tolle Preise verlost.
Die Aufträge und die Beschreibung des Gartenkrimis finden sich im Detektivheftchen. Dieses kann bei der NAJU-Bundesgeschäftsstelle bei Meike Lechler über Email oder telefonisch unter 030 284 984 1900 bestellt werden.
Die „Stunde der Gartenvögel“ ist eine bundesweite Aktion des NABU. Große und kleine VogelfreundInnen quer durch die Republik werden aufgerufen, vom 8. bis 10. Mai 2009 die Vögel in ihrem Garten oder im örtlichen Park zu beobachten, zu zählen und dem NABU zu melden. Ziel ist, ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu erhalten.
Die Aktion wird von einem breiten Angebot an vogelkundlichen Führungen für Kinder und Erwachsene begleitet.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Meike Lechler, Telefon: 030/ 284 984 19 23, Telefax: 030/284 984 2900, Email
In jedem Samen steckt ein Geheimnis. Wie ihr es lüftet?! Ganz klar, ihr sät ihn aus!
Die NAJU lädt in der neuen Ausgabe ihrer Umweltzeitung NAJUversum kleine und größere Forscher und Forscherinnen dazu ein, herauszufinden, welche Pflanze sich in dem Samenkorn versteckt, das jeder Zeitung beigelegt ist.
Die Entwicklung vom Samenkorn zur Pflanze sollen die Kinder mit einem Bild, einer Geschichte oder auch Fotos dokumentieren. Die Forscherergebnisse der Kinder werden auf der gleichnamigen Internetseite www.najuversum.de veröffentlicht. Die Gewinner und Gewinnerinnen können sich auf eine „Grüne-Daumen-Urkunde“ und tolle Preise freuen. Die Beiträge und das Lösungswort mit dem Namen der gesuchten Pflanze können bis zum 1. August an die NAJU-Bundesgeschäftsstelle geschickt werden.
Auch sonst dreht sich bei der neuen Ausgabe der NAJUversum alles um das Thema „Verwandlungen in der Natur“. Wie verwandeln sich Pflanzen zu Braunkohle und Larven zu Libellen? Warum hat das Chamäleon den Ruf als Verwandlungskünstler im Tierreich und wie zaubert man aus Salz Kristalle an ein Papierbäumchen? Diese und noch viele andere Fragen beantwortet die neue NAJUversum.
Die NAJUversum ist die Umweltzeitung der NAJU für Kinder bis zwölf Jahren. Sie bietet kindgerecht aufbereitete Informationen zu Umwelt und Natur sowie Experimente, Aktionstipps und eine englische Doppelseite mit heraustrennbaren Vokabelkärtchen und Rätseln. Die Zeitung erscheint zweimal jährlich und ist kostenfrei. Sie kann bei der NAJU-Bundesgeschäftsstelle bei Meike Lechler über Email bestellt werden.
Nur für die Presse!
Für Rückfragen: Meike Lechler, Telefon: 030/ 284 984 19 23, Telefax: 030/284 984 2900, Email
Berlin. Am Dienstag, den 12. Mai 2009, laden die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zur Abschlusskonferenz ihres Projektes „Stärkung der lokalen verbandlichen Kinder- und Jugendgruppenarbeit von NAJU und NABU“ ein.
In dem gemeinschaftlichen Projekt, das vom Umweltbundesamt aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird, nahmen die NAJU und der NABU ihre Verbandsentwicklung unter die Lupe. Dazu erhielten in den vergangenen Monaten mehr als 1.200 NAJU-/NABU-Gruppen sowie mehr als 700 BetreuerInnen von Kinder- und Jugendgruppen Fragebögen zugesandt. Mittlerweile sind die daraus resultierenden Daten erfasst, die Auswertung abgeschlossen und interessante Ergebnisse zu Tage gefördert worden. Darüber hinaus haben sich etliche Best-Practice-Beispiele herauskristallisiert.
Die sozialwissenschaftlich begleitete Nabelschau von NABU und NAJU befindet sich derweil auf der Zielgeraden. In zwei Werkstatt-Runden wurden die Ergebnisse verbandsintern diskutiert, bevor nun am 12. Mai 2009 in Berlin die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Bei der Veranstaltung in der NABU-/NAJU-Bundesgeschäftsstelle präsentieren sich zudem ausgewählte Kinder-/Jugendgruppen von NABU und NAJU. Zur öffentlichen Abschlusskonferenz sind Vertreter aller befreundeten Verbände, von Fachbehörden, aus der Politik sowie von der Presse herzlich eingeladen. Die Tagungsgebühr inkl. Verpflegung beträgt 20,00 Euro, ermäßigt 15,00 Euro (NABU-/NAJU-Mitglieder, Studenten, Auszubildende). Anmeldefrist ist der 30. April 2009.
Verbindliche Anmeldungen nimmt Cosima Speckhardt in der NAJU-Bundesgeschäftsstelle unter 030/284 984 1921 oder per Mail entgegen.
Für die Presse: Für Rückfragen steht Ihnen unser Bundesgeschäftsführer Dietmar Pühler, Tel. 030 / 284 984 1901, zur Verfügung.
Wir wollen dem NABU zum Jubiläumsjahr 111 Allenbäume schenken und brauchen dafür deine Unterstützung!
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